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TV-Schönheit Eva Habermann – Ihr neues Horror-Leben macht sie richtig happy!

Eva-Habermann-Titelfoto
Fotos: ©Michael Bernhard / GLAMPOOL / Ingo Pertramer / Cyst

Exklusiv Interview

TV-Schönheit Eva Habermann – Ihr neues Horror-Leben macht sie richtig happy!

Die letzten Jahre waren richtig turbulent für Eva Habermann (45). Nach Liebeskummer und Depressionen hat sich die Schauspielerin in ihrem neuen Horror-Leben bestens eingerichtet.

Im Interview spricht Eva über ihre neue Berufung, und warum schon bald die Hochzeitsglocken für sie läuten . . .

Frau Habermann, Sie haben die letzten Jahre nicht nur als Schauspielerin, sondern auch als Film-Produzentin gearbeitet. Wie hat sich Ihr Leben verändert?

Ich lerne noch immer täglich dazu. Ich habe die andere Seite in den letzten vier Jahren gut kennengelernt. Es ist unglaublich, wie aufwändig es ist, Filme zu drehen und zu finanzieren, die Verantwortung zu haben.

Es ist eine ganz neue Herausforderung, die mir aber sehr viel Spaß macht.

Ich liebe es, zu organisieren und es macht mir eine große Freude, zu sehen, wie weit man kommt. Etwas Schlimmeres als ein „nein“ bekommt man nicht – auch nicht, wenn man in den USA einen Film dreht. Ich bin jetzt seit 28 Jahren Schauspielerin und habe einfach Spaß daran, das jetzt selbst in die Hand zu nehmen.

Eva-Habermann-Filmszene

Sie produzieren auch Horrorfilme, bzw. Horror-Trash-Komödien. Das ist eine ganz andere Zielgruppe als früher, wo Sie oft fürs „Traumschiff“ oder Inga Lindström besetzt wurden…

Ja, ich produziere andere Filme, diese Formate sind zur Zeit sehr gefragt, laufen z.B.  auch auf Amazon Prime und Apple TV. Wir hatten auf die richtigen Ideen gesetzt.

Man muss als Independent-Filmer erfinderisch sein.

Zum Beispiel mit Genre-Filmen einfach andere Dinge wagen, um aufzufallen.

Eva-Habermann-Cyst

Das heißt aber nicht, dass ich nicht meine anderen Filme fürs ZDF weiterdrehe.

Am 1. Januar 2022 werde ich auch in der Neujahrs-Folge vom „Traumschiff“ zu sehen sein.

Sie haben eine eigene Filmproduktionsfirma dafür gegründet…

Die Fantomfilm GmbH habe ich 2017 gegründet – zwei Jahre davor, habe ich in Baden-Baden den Film „Troll’s World – voll vertrollt“ gedreht. Das war mit zwei jungen Filmemachern, wovon der eine, Alexander König, inzwischen mein Verlobter ist.

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Diese jungen Männer haben das mit einem unglaublichen Elan und einer großen Risikofreude gemacht.

Sie haben mich später dann auch dazu geholt, ich habe Texte geschrieben für Film-Trailer und vieles gelernt.

Ich habe mich bei dieser Arbeit in Alexander verliebt.

Ich habe mir dann eine möblierte Wohnung genommen in Baden-Baden und in der Filmfirma eine Art Praktikum gemacht und den Film zum Teil finanziert.

Eva-Habermann-Floral

Ist das Risiko nicht sehr hoch, finanziell Schiffbruch zu erleiden?

Ein Risiko ist es immer, aber die letzten drei Jahre habe ich einfach losgelegt, und habe alles aufs Ganze gesetzt. Ich war aber nie so unvernünftig, dass ich mich dadurch privat in Gefahr gebracht hätte.

Die Filme wurden zum Teil schon von mir, von dem, was ich mir im Leben erarbeitet habe, mitfinanziert.

Bevor man eine Förderung bekommt, muss man mindestens ein oder zwei 90-Minüter produziert haben. Ich entwickle gerade mit einem Autor einen Psychothriller und eine Jugendserie – und hoffe natürlich auf finanzielle Unterstützung.

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Und jetzt kommt Ihr neuer Film, „Cyst“, eine Horror-Trash-Komödie heraus…

Ja, er ist am 22.10. auf Amazon Prime, iTunes, Apple-TV erschienen und dann in drei Wochen auf DVD und Blu-ray.

Bei den Independent-Filmen ist es so, dass man sie erst auf die Filmfestivals schickt, dort werden sie dann auch wahrgenommen von Käufern.

Bei „Cyst“ waren wir auf allen Horror-Festivals, das wertet einen Film dann auch entsprechend auf.

Eva-Habermann-Hoody

Worum geht es in „Cyst“?

Es ist ein Monster-Film, wie aus den 60-er Jahren, alles ist handmade. Und er ist vor allem komödiantisch.

Das Monster sieht wirklich lustig aus und man kann sehr viel lachen bei dem Film.

Es ist nicht blutig und voller Gewalt, sondern eher witzig.

Sie wurden früher immer als die sexy Blondine besetzt. Brauchen Sie jetzt Mut zur Hässlichkeit für diese Art von Filmen?

Für „Cyst“ eher nicht, da spiele ich eine Krankenschwester, aber in unserem vierten Film, der heißt „Die wahre Schönheit“ ist es tatsächlich so.

Das ist ein Familiendrama und es geht um das Thema Depressionen.

Die Frau in der Familie wird zur Alkoholikerin, nachdem sie einen schweren Unfall hatte, der sie zum Krüppel macht. Keiner in der Familie kann damit umgehen.

Eva-Habermann-Schoenheit

Der Ehemann verliebt sich in eine junge Frau, weil seine Frau eben nicht mehr dieselbe ist, und nur noch im Bett sitzt, depressiv ist und sich das Leben schön trinkt.

Dieser Film hat beim Filmfestival in Braunschweig am 5.11. Premiere.

Er wird unter anderem auf Festivals in Nazareth gezeigt, in Kairo, in Moskau.

In Moskau sind wir sogar für den besten Film nominiert, und in London haben wir bereits vorab einen Preis bekommen, für den besten Sound.

Spielen Sie in Ihren Filmen auch immer selbst mit?

Ja, aber ich spiele nicht immer unbedingt die Hauptrolle. Es muss passen, ich will ja eine Geschichte erzählen. In meinem Film „Die wahre Schönheit“ zum Thema Depressionen hatte ich zum Beispiel eine größere Nebenrolle.

Eva-Habermann-Collegejacke

An Depressionen haben Sie ja selbst schon gelitten und auch über Alkoholprobleme in diesem Zusammenhang gesprochen…

Ja, das ist richtig. Deswegen habe ich auch einen Film gedreht, der die Botschaft rüberbringt, dass bei Depressionen der Satz „Alles wird gut“ überhaupt nicht hilft.

Man muss sich Hilfe suchen. Jeder Fünfte in Deutschland erkrankt an Depressionen!

Und es ist auch eine potenziell tödliche Krankheit. Daran sterben mehr Leute im Jahr als an Autounfällen. Aber man kann die Krankheit behandeln, das ist die gute Nachricht. Oft wird sie durch Stress, Mobbing oder Schicksalsschläge ausgelöst.

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Was haben Sie in dieser Phase oder danach für sich gelernt?

Ich habe danach gelernt, mehr auf meine innere Stimme zu hören. Auf sich hören, besser auf sich achten, das habe ich gelernt.  Das Thema Achtsamkeit ist wichtig in einer Zeit, wo der Stress immer größer wird, einer Zeit, die immer schneller wird. 

In dieser Zeit muss man lernen, dass man einfach keine Maschine ist und sich nicht ignorieren kann. 

Gerade wenn man ein sensibler Mensch ist, der auch gerne Leistung bringt wie ich, muss man seine Grenzen kennen. Es ist deshalb ganz wichtig, Pausen einzulegen, und nicht erst den Moment abwarten, wo es dann nicht mehr geht.

Es kamen ja noch weitere Schicksalsschläge dazu, der Tod Ihrer Eltern…

Ja, mein Vater ist 2016 gestorben, meine Mutter 2018. Was ich daraus gelernt habe,  ist Dinge nicht aufzuschieben, sondern zu machen.

Man sollte seine Wünsche angehen.

Später wird es einem sonst leid tun, wenn man dann sagt: Hätte, hätte, hätte ich doch bloß… Man kann natürlich nicht immer alles gleich umsetzen, aber zumindest das, was in seinen Möglichkeiten liegt.

Eva-Habermann-Blaues-Kleid

Wann haben Sie sich eigentlich in Alexander verliebt?

Das hat gedauert. Er hat anfangs gar nicht verstanden, warum ich mir eine möblierte Wohnung in seiner Nähe genommen habe.

Jedenfalls habe ich mich erst nach dem Film in ihn verliebt. Er hatte anfangs gar nicht gewusst, was er von mir halten soll.

Er hat das nicht ernst genommen, dachte, ich flirte ein bisschen, verliebe mich als Schauspielerin öfter mal.

Ich habe Alex regelrecht erobern müssen.

Ich hatte dann in der Firma mitgearbeitet, bis sie aus finanziellen Gründen dichtgemacht wurde. Dann haben Alexander und ich die Firma „Fantomfilm“ gegründet und die Rechte aus „Troll’s World – voll vertrollt“ herausgekauft. Der Film kam dann vor einem Jahr in den USA und in Kanada, danach in Deutschland heraus und war sehr erfolgreich.

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Wie romantisch war der Heiratsantrag?

Der war sehr romantisch. Es war auf einer Yoga-Reise – allein, dass er da als Mann überhaupt mitgekommen ist, war ein echter Liebesbeweis.

Wir waren über den Jahreswechsel in der Wüste, in der Sahara. In der Silvesternacht hat er plötzlich einen funkelnden Ring hervorgezaubert und gesagt, dass sei das Zeichen, dass er mich für immer lieben wird und möchte, dass ich seine Frau werde.

Ich war total gerührt, denn damit hatte ich nicht gerechnet. Aber wir sind tatsächlich ein super Team, geschäftlich wie privat. Das muss auch so sein, da wir ja unglaublich viel Zeit miteinander verbringen, quasi rund um die Uhr. Seit dem letzten Jahr haben wir auch ein eigenes Büro, damit man Arbeit und Privatleben ein bisschen trennen kann.

Gibt es schon einen Hochzeitstermin?

Nein, es steht noch kein Termin fest. Während Corona war das nicht gut zu planen.

Eine Corona-Hochzeit unter Auflagen wollten wir nicht.

Aber wir werden einen schönen Termin finden. Ich fühle mich außerdem ohnehin schon, als wären wir verheiratet. Ich glaube nicht, dass das dann noch einmal einen großen Unterschied macht.

Wollen Sie gemeinsame Kinder?

Unsere Filme sind ja auch ein bisschen wie unsere Babys. Wir haben jetzt drei Babys, die alle fröhlich durch die Welt laufen und ihre Erfahrungen machen (lacht).

Eva-Habermann-vor-weisser-Wand

Was schätzen Sie am meisten an Ihrem Verlobten?

Alexander ist wirklich mein Ruhepol. Er lässt mich so sein, wie ich bin. Er kann mit starken Frauen umgehen, weil er selbst ein starker Mann ist, der in sich ruht. Er ist niemand, der selbst ins Rampenlicht drängt, er mag nicht einmal gerne fotografiert werden. Er fühlt sich richtig wohl hinter der Kamera, als Editor und Kameramann. Darin ist er extrem gut. Aber er mag sich selbst nicht in Szene setzen.

Er beschützt mich, ist stolz auf mich, bewundert mich, das ist ein schönes Gefühl.

Wir haben auch großen Respekt voreinander und wir ergänzen uns gut. Er kann Dinge, die ich nicht gut kann und ich kann Dinge, die ihm nicht so liegen. Und es gelingt ihm ganz gut, mein Temperament zu zügeln. (lacht)

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Das klingt, als sei es diesmal wirklich der Richtige…

Ja, auf jeden Fall. Ich habe mir früher oft Männer ausgesucht, von denen ich dachte, dass sie richtig für mich sind.

Bei Alex war es ja auch keine Liebe auf den ersten Blick.

Wir haben zwei Monate zusammengearbeitet, da ist überhaupt nichts passiert. Ich habe ihn gar nicht so sehr wahrgenommen, weil er sich eben auch immer so zurück genommen hat.

Das ist einfach seine Art. Erst als wir uns besser kennengelernt haben, habe ich gemerkt: Dieser Mann ist toll, der ist ja komplett anders, als die, die ich vorher hatte.

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Das ist Ihnen doch wunderbar gelungen…

Ja, das hat mein ganzes Leben verändert. Es war tatsächlich wie in dem Lied: „Tausend Mal berührt und tausend Mal ist nix passiert“. Und plötzlich war es doch mehr.

Oft sind das aber ja die besseren Beziehungen, wenn man jemand erst einmal in Ruhe kennenlernt, ohne gleich die rosarote Brille aufzuhaben.

Wir haben unsere Beziehung auf  eine solide Basis gestellt.

Und mir ist mein Beruf und mein Leben als Künstlerin extrem wichtig. Das alles können wir jetzt teilen und gemeinsam miteinander erleben. Wir fahren zusammen auf Festivals, wo man gemeinsam die Früchte seiner Arbeit erntet. Das ist unsere Leidenschaft, Filme zu machen.

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Vor allem sind Sie als Produzentin jetzt auch nicht mehr so abhängig von Rollen. Als Schauspielerin wird es ab einem gewissen Alter ja schwierig mit guten Rollen…

Ja, ich bin jetzt 45 und es macht mir besonders Spaß, dass ich mir meine Träume jetzt selbst erfüllen kann. Wenn man mich als süßes Blondchen in die Schublade steckt und da nicht mehr herausholt, dann klettere ich jetzt selbst heraus.

Was macht Sie glücklich?

Ich liebe es zu reisen, neue Dinge zu erleben, neue Herausforderungen zu haben. Kreativ zu sein, etwas entstehen zu lassen. Ich bin wahnsinnig neugierig und immer noch sehr verspielt.

Ich liebe es auch, auf der Bühne zu stehen und zu spielen.

Durch Corona wäre ich im „Winterhuder Fährhaus“  in Hamburg aufgetreten. Das wurde leider abgesagt.

Wie wichtig ist Ihnen Geld?

Ich brauche kein Geld, um mir Statussymbole zu kaufen, die neuesten Taschentrends brauche ich weiß Gott nicht. Der größte Reichtum eines Menschen ist in ihm selber drin – nicht im außen.

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Was wünschen Sie sich?

Ich möchte auf jeden Fall, dass diese beiden Projekte klappen, meine Jugendserie und mein Psychothriller. Ich setze mir immer eher kurzfristige Ziele.

Ich wünsche mir auch wieder einen Film in Amerika zu produzieren.

Das ist noch einmal ein ganz anderes Arbeiten. Ich mache, typisch Steinbock, Schritt für Schritt weiter. Ich bin offen für das, was da kommt.

Ich möchte unsere Firma „Fantomfilm“ weiter ausbauen und größer machen.

Und ich möchte noch viele schöne Filme produzieren und ich möchte auch weiterhin in Filmen oder Produktionen anderer Produzenten mitspielen.

Bleibt bei so viel Arbeit auch Zeit für einen Ausgleich wie z.B. Sport …

Ja, wenn man merkt, es wird zu viel Arbeit, dann lohnt es sich eben auch, noch einen Mitarbeiter einzustellen. Wir sind jetzt zu dritt, arbeiten auch mit freien Mitarbeitern. Man muss auch delegieren und sich von dem Anspruch freimachen, alles selbst können und machen zu wollen. Das kann man nicht.

Ich gehe tatsächlich wieder zum Entspannungs-Yoga.

Das habe ich fest in mein Leben eingebaut. Ich gehe auch wieder zum Sport oder nehme mir ganz bewusst kleine Wochenendauszeiten. Die nutze ich, um mit einer Freundin zum Reiten zu gehen. Handy aus, raus in die Natur, durchatmen, und den Kopf abschalten. Das fällt mir ganz besonders schwer, aber es muss einfach sein…

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