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© Bild: Chris Peeters / Pexels.com (Symbolbild)

Allgemein

Niki Lauda Vermögen

Unsere Quick-Facts:

NationalitätÖsterreich
Vollständiger NameAndreas Nikolaus Lauda
Alter† 70 (20.05.2019)
Geburtstag22.02.1949
KategorieSportler, Unternehmer, Pilot
Geschätztes Vermögen190.000.000 €

Andreas Nikolaus Lauda – Vielmehr als „nur“ ein Rennfahrer
Andreas Nikolaus Lauda wurde am 22. Februar 1949 in Wien geboten. Er war ein österreichischer Rennfahrer, Unternehmer und Pilot. Zwischen 1971 und 1985 fuhr er in der Formel 1, der Königsklasse des Motorsports und wurde dreimal Weltmeister. Er hangelte sich in der Formel 1 zunächst von March-Ford zum britischen BRM-Team, konnte in diesen langsamen Autos jedoch keine guten Platzierungen erringen. Ferrari bot ihm für die Saison 1974 einen Vertrag an, denn man wollte an alte Zeiten anknüpfen und hatte seit zehn Jahren keinen Titel mehr gewonnen. Lauda brachte das Team auf Vordermann und konnte so 1975 seinen ersten Weltmeistertitel erringen. In der Saison 1976 ereignete sich ein schwerer Schicksalsschlag in Laudas Leben,. In der ersten Saisonhälfte konnte er die Königsklasse weiterhin dominieren, doch das Renen auf der Nordschleife veränderte sein Leben. Es regnete, deshalb starteten die meisten Fahrer auf Regenreifen. In der zweiten Runde wechselten die meisten Fahrer, auch Niki Lauda, auf Slicks. Im Verlauf der Runde prallte das Auto gegen eine Seitenbegrenzung und schleuderte quer über die Fahrbahn, anschließend fing das Auto Feuer. Er hatte sich Verbrennungen am Kopf zugezogen und konnte von einigen anderen Fahrer aus seinem Fahrzeug befreit werden. Später fiel Lauda ins Koma, konnte sich jedoch schnell wieder befreien und weiter Rennen fahren. In der nachfolgenden Saison konnte er erneut Weltmeister werden und pausierte zwischen 1980 und 1982. Nach seinem Comeback konnte er im Jahr 1984 erneut Weltmeister der Formel 1 werden, diesmal in einem McLaren.

Kindheit und Jugend
Niki war der Sohn von Ernst-Peter und Elisabeth Lauda und damit ein Enkel des berühmten industriellen Hans Lauda. Sein Vater war ebenfalls ein wohlhabender Industrieller, deshalb wuchs Lauda in einem wohlhabenden Umfeld auf. Im Alter von 15 Jahren kaufte er sich mit einem VW Käfer sein erstes eigenes Auto. Er machte mit dem Auto viel Blödsinn und dies verursachte hohe Kosten. Er arbeitete in den Ferien als Beifahrer im LKW, damit er sich ein paar Schilling hinzuverdienen konnte. Seine Familie unterstützte seine Ambitionen im Bereich Motorsport nicht, deshalb verschlechterte sich das Verhältnis zusehends. Er konnte sich durch seinen Namen Kredite bei verschiedenen Banken in ganz Österreich besorgen und sich so einen Eintritt in den Rennsport schon als Jugendlicher finanzieren. Er wohnte zwar weiterhin mit den Eltern unter einem Dach, diese erwarteten jedoch seinen Einstieg in die Industrieunternehmen der Familie. Lauda blieb störrisch und wollte einen Traum vom Rennfahren leben. Später führte dies zu einem großen Streit mit dem Rest seine Familie und er suchte sich eine eigene Unterkunft. Viel mehr Details über Kindheit und Jugend des Rennfahrers sind nicht bekannt oder nicht bestätigt.

Beginn Nikis Karriere
Seine Karriere begann im Alter von gerade einmal 19 Jahren mit der Teilnahme am Bergrennen in Bad Mühllacken am 15. April 1968. Er nahm mit einem Mini Cooper S 1300 teil und konnte damit auf anhieb den zweiten Platz in seiner Klasse erzielen. Mit dem Resultat konnte er auf sich aufmerksam machen und bekam ein Sponsoring von der Ersten Österreichischen Sparkasse. Er startete mit dieser Unterstützung im Rücken in einem Kaimann in sine erste Saison der Formel V. Er ersetzte das Cockpit von Helmut Marko, dem heutigen Chef des Red Bull Formel 1 Teams, da dieser in die Formel 3 wechselte. Sein Teamkollege in der österreichischen Meisterschaft war Erich Breinsberg. Lauda konnte schnell die ersten Siege in Sopron und Monza einfahren, außerdem erreichte er mehrmals zweite Plätze. Seine Karriere verschlug ihn in der nächsten Saison in die Formel 3 in der er einige spektakuläre Unfälle ohne größere Schäden überstand. Er bezeichnete die Formel 3 als Wahnsinn und wollte dort nicht länger mitfahren. Im Anschluss wechselte er in die Formel 2 und konnte mit den erhaltenen Preisgeldern seinen großen Traum, die Formel 1, nicht finanzieren. Deshalb fuhr er zu Beginn seiner Karriere zusätzlich Sportwagenrennen mit dem Porsche 908/2 und mehrere Tourenwagenserien. Sein erster größerer Erfolg war der Sieg beim 24 Stunden-Rennen auf dem Nürburgring, den der mit einem BMW Coupe erringen konnte.

Niki Lauda ist am 20. Mai 2019 in Zürich verstorben. Zuletzt war er oft als Experte im Fernsehen zu sehen, unter anderem bei RTL. Sein Markenzeichen war seine rote Kappe, die auch gleichzeitig als Fläche für Sponsoren diente. Nach seinem schweren Unfall auf der Nordschleife musste er die Kappe tragen, damit der Verband gut sitzen blieb. Heute ist sie sein Markenzeichen geworden und verdeckt die Narben der verbrannten Kopfhaut. Er wurde im Jahr 2004 in den Aufsichtsrat der österreichischen Bundesbahn gerufen und schied dort nach wenigen Monaten auf eigenen Wunsch wieder aus. In die Schlagzeilen geriet er vor allem im Januar 2011, als er sich zu einem Tanzpaar in der Show Dancing Stars kritisch äußerte. Das Paar bestand aus zwei homosexuellen Männern und Lauda befürchtete, dass Kinder dadurch verwirrt werden könnten. Lauda wurde in die Lord Jim Loge aufgenommen und bekam 2016 den begehrten Laureus World Sports Awards verliehen um sein Lebenswerk zu würdigen.

Einnahmequellen
Als zusätzliche Einnahmequelle zum Motorsport gründete der Rennfahrer 1979 seine Fluggesellschaft unter dem Namen Lauda Air, die seit 1990 eine weltweite Konzession besitzt. Er arbeitete selbst als Pilot mit und begann im Jahr 1992 eine Kooperation mit Lufthansa und Austrian Airlines. 2003 wurde die Fluglinie komplett von der Austrian Airlines Group übernommen, dies bescherte Lauda einige Einnahmen. Im gleichen Jahr übernahm er die Insolvente Fluglinie Aero Lloyd und nannte sie in Niki Luftfahrt um. Air Berlin erwarb im Jahr 2009 Anteile an dieser Fluggesellschaft und übernahm sie 2010 komplett. In den 1990er Jahren arbeitete er als Berater des Ferrari Formel 1 Teams und sollte es zu Erfolgen zurückführen. In den Saisons 2001 und 2002 verdiente er beim britischen Rennstall Jaguar sein Geld als Berater. Ende 2012 trat Lauda in den Aufsichtstrat des Mercedes-Teams ein und besitzt 10 Prozent der Anteile des Teams. Von 1996 bis 2017 wurde er als Co-Moderator für die Übertragung auf RTL eingesetzt. Er betreibt eine Mietwagenforma, die er im Oktober 2003 gründete. Im Oktober 2009 verkaufte er eine Anteile an diesem Unternehmen. Zusätzlich verdiente er mit der Werbung auf seine Kappe etwas Geld hinzu, man vermutet hier Summen in Höhe von etwa einer Million Euro pro Jahr.

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