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`Grand Prix´-Legende Nicole über Seitensprünge, ihre private Folterkammer und 35 Jahre ohne Süßigkeiten …

Nicole Seibert
Foto: Nikolaj Georgiew (photographer) / CC BY

Exklusiv Interview

`Grand Prix´-Legende Nicole über Seitensprünge, ihre private Folterkammer und 35 Jahre ohne Süßigkeiten …

Mit 17 Jahren holte sie für uns die `Grand Prix`-Krone – und scheint in den vergangenen Jahrzehnten kein Jahr älter geworden zu sein!

Und auch musikalisch ist sie am Ball geblieben, brachte gerade ihr neues Album `50 ist das neue 25` heraus.

Im Interview spricht sie über das Geheimnis ihrer Jugendlichkeit, die Liebe ihres Lebens – und plaudert dabei einige ungewöhnliche Dinge aus …

Wie ist denn Ihr aktuelles Lebensgefühl?

Ich bin gerne am Leben. Mir geht es wunderbar, ich bin gesund und fit. Und wenn ich zurückblicke, dann war das überwiegend schön. Ich hatte Erfolg in meinem Beruf, eine glückliche Familie, wohlgeratene Kinder und süße Enkelkinder.

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Was ist in der zweiten Lebenshälfte besser?

Ich bin heute viel entspannter, habe viel erreicht. Mit 25 steht man viel mehr unter Druck, etwas zu erreichen. Ich bin stolz auf das, was ich geleistet habe. Ich muss heute niemandem mehr etwas beweisen und mir auch nicht.

Sie halten seit Jahren Ihre Figur, tragen immer noch Größe 36. Wie machen Sie das?

Ich habe im Keller eine „Folterkammer“ und da trainiere ich jeden zweiten Tag.  Über meinem Laufband hängt ein Fernseher, meistens schaue ich Sport. Das  motiviert mich und die 20 Minuten sind dann immer ganz schnell vorbei. Ansonsten achte ich natürlich auf meine Ernährung.

Stimmt es, dass Sie seit 35 Jahren keine Süßigkeiten mehr essen?

Ja, darauf verzichte ich tatsächlich. Keine Schokolade, kein Kuchen, kein Zucker. Auch kein Weißmehl. Ich koche sehr gerne, mache Nudeln aus Dinkelmehl oder Kichererbsenmehl. Auch Eiweiß-Brot esse ich. Kohlenhydrate spare ich mir.

Eines Ihrer neuen Lieder heißt: „Sag nicht alles“.  Sind Sie dafür, Geheimnisse vor dem Partner zu haben?

Ich finde, man kann schon kleine Geheimnisse haben. Man muss dem Partner nicht alles sagen, ihn nicht mit Dingen belasten, die er nicht unbedingt wissen muss. Manche Leute wollen nur ihr eigenes Gewissen erleichtern und bringen damit viel Unruhe in die Beziehung. Manchmal ist Schweigen einfach besser. Bei großen Dingen muss man natürlich miteinander diskutieren, das ist klar.

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Würden Sie einen Seitensprung lieber nicht beichten?

Das war nie ein Thema, hat mich nie interessiert. Ich bin seit 35 glücklich verheiratet mit meinem Mann und musste mir nie Gedanken über Seitensprünge machen. Vielleicht steht auch auf meiner Stirn das Wort „Vergeben“ (lacht). Natürlich gibt es nie eine Garantie, ob eine Beziehung hält, aber wir haben einfach Glück miteinander.

Ihr Mann Winfried war der erste Mann in Ihrem Leben…

Und der Einzige! Ich war 14, als wir uns kennengelernt haben und Winfried 17. Als ich ihn zum ersten Mal gesehen habe, hörte ich eine Stimme in meinem Kopf, die zu mir sagte: „Das ist er – du musst nicht weitersuchen!“ Das war tatsächlich ein magischer Moment. Wir sind quasi miteinander erwachsen geworden. Er hat mich nicht erst nach meinem Grand Prix-Sieg kennengelernt, sondern ist meinen Weg mit mir gegangen. Ich habe bei mindestens zehn Talentwettbewerben mitgemacht, und er hat mich immer dabei unterstützt. Dabei ist er auch seinen eigenen beruflichen Weg sehr erfolgreich gegangen, ist Kfz-Sachverständiger, hat seinen Meisterbrief. Er kann wirklich alles  – außer kochen. Das überlässt er auch mir, weil es einfach besser schmeckt (lacht).

Eines Ihrer Lieder heißt „Bis ans Ende dieser Welt“, ein schönes Liebeslied. Wem haben Sie diesen Song gewidmet?

Es ist eine Liebeserklärung – natürlich an meinen Mann, den ich über alles liebe.

Was schätzen Sie am meisten an Ihrem Mann?

Seinen Beschützer-Instinkt. Er spürt instinktiv, wenn eine Situation unentspannt ist und stellt sich immer vor mich. Er ist mein Fels in der Brandung, auf den ich mich immer verlassen kann.

Sie sind viel unterwegs, glauben Sie an Schutzengel?

Ja, ich glaube, dass es Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, die wir nicht erklären können. Ich habe schon dreimal richtig Glück gehabt. Ich bin innerhalb weniger Jahre dem Tod mehrmals von der Schippe gesprungen. Das erste Mal war 1988, da wollte mein Mann unbedingt die Flugshow in Ramstein sehen, die so fatal endete. Ich wollte das irgendwie nicht, habe herumgetrödelt, bis es dann zu spät war.  Im Winter 2004 haben wir geplant nach Thailand zu reisen und uns im letzten Moment umentschieden. Damals starben ja Hunderttausende Menschen bei der Tsunami-Katastrophe. Und auch bei einem Unfall auf der Autobahn hatten wir Mega-Glück. Uns ist nichts passiert. Insofern glaube ich schon, dass da oben jemand ist, der auf uns aufpasst.


Was macht Sie glücklich?

Wenn meine beiden Enkelinnen da sind. Die beiden sind jetzt acht und vier Jahre alt. Wenn die Mädels bei uns sind, bleibt die Arbeit liegen, wir spielen verstecken, ich mache den beiden Popcorn mit unserer Maschine. Das ist einfach toll. Ich bin mit Leib und Seele Großmutter.

Werden Sie im nächsten Jahr zum 40-jährigen Jubiläum auf Tournee gehen?

Ja, wir sind bereits in Verhandlungen. Das ist logistisch eine riesige Herausforderung. Aber ich möchte gerne in 13 Städten spielen. 13 ist meine Glückszahl.

Für die meisten Leute ist die 13 eher eine Unglückszahl…

Ja, aber für mich ist die 13 meine absolute Glückszahl, etwas ganz Besonderes. Als ich damals „Flieg nicht so hoch, mein kleiner Freund“ zum Grand Prix d‘ Eurovision de la Chanson einreichte, landete das Lied auf Platz 13, also einen Platz an der deutschen Vorentscheidung vorbei. Dafür hatte ich ein Jahr später mit „Ein bisschen Frieden“ den Mega-Erfolg. Es ist also alles vorbestimmt und seitdem ist die 13 meine Glückszahl.

Gibt es einen Wunsch, den Sie sich gerne erfüllen möchten?

Nein, ich bin wunschlos glücklich. Der liebe Gott hat es gut mit mir gemeint. Dafür bin ich dankbar und voller Demut. Irgendwann möchte ich noch nach Neuseeland und nach Australien reisen, das habe ich mir fest vorgenommen und das werde ich auch machen.

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